Freiwillige Feuerwehr Mömlingen
 
 
 

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Tips Ihrer Feuerwehr Mömlingen

 

 

Bayerns Narren starten durch: Vor allem in Franken aber auch in anderen Regionen, reiht sich nun Sitzung an Sitzung;

den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“.

Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird,

gibt der LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V. folgende Tipps:

  • Achten Sie beim Kauf von Luftschlangen und Girlanden auf schwer entflammbare Produkte. Sie erkennen diese am Aufdruck "B1".
  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material wie Papier oder Kunststoff. Eine originelle Verkleidung muss noch lange nicht sicher sein.
  • Bringen Sie beim Schmücken Ihres Partyraumes Deko-Material nicht in unmittelbarer Nähe von Glühbirnen, Heizstrahlern, Kerzen oder anderen heißen Gegenständen an.
  • Seien sie vorsichtig mit offenem Feuer in dekorierten Räumen, bringen Sie Kerzen und Lampions so an, dass sie vor dem närrischen Treiben sicher sind.
  • Stellen Sie Aschenbecher auf! Zigaretten können noch lange nachglühen. Aschenbecher niemals in Papierkörbe entleeren. Am besten sind Blecheimer.
  • Kennzeichnen Sie Notausgänge deutlich und stellen Sie sie nicht zu. Sie sind während der gesamten Veranstaltung geöffnet zu halten (nicht abschließen).
  • Dekorationen, Girlanden, Luftschlangen oder Lampions dürfen nicht mit offenem Feuer, Heizstrahlern oder Glühbirnen in Berührung kommen. Nur schwer entflammbare Dekorationen verwenden.
  • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen, insbesondere zu vorgerückter Stunde, wenn die Stimmung besonders ausgelassen ist.
  • Mit glimmenden Zigaretten nicht achtlos umgehen; sie können schnell einen Brand entfachen, zumal auf dem Boden oftmals viel Konfetti liegt.
  • Halten Sie Löschmittel bereit – Feuerlöscher oder Eimer mit Wasser.

Freie Rettungswege erleichtern die Arbeit der Einsatzkräfte!


  • Auch wenn es bei der Jagd nach "Bonbons" und anderen Wurfwaren heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.

Schäden können verringert werden, wenn Sie nach Ausbruch eines Brandes über Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen.

 

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Kostenlose Karte kann Ihr Leben retten

Je schneller die Bergung, desto höher die Überlebenschancen.

Nach Einschätzung der ADAC-Unfallforschung könnte die Zahl der Verkehrstoten in Europa um bis zu 2500 Personen pro Jahr reduziert werden,

wenn jedes Auto eine Rettungskarte an Bord hätte. Und es wäre sehr einfach: Denn die Karte können Sie kostenlos beim ADAC herunterladen.

Auf der Rettungskarte sind Informationen zusammengefasst, die den Feuerwehren bei einem Unfallauto zeigen,

wo beispielsweise Karosserieversteifungen den Einsatz einer Rettungsschere unmöglich machen können.

Auch Airbaggeneratoren dürfen beim Aufschneiden des Autowracks nicht aktiviert werden.

 

Mit der Rettungskarte als Orientierungshilfe können Eingeklemmte und verletzte Insassen schneller geborgen werden.

Die Rettungskarte wird immer wichtiger, da moderne Autos insbesondere im Bereich der Fahrgastzelle immer robuster werden.

Dies ist zum Schutz bei einem Crash notwendig, kann aber die Rettung nach einem Unfall verzögern, 

wenn wertvolle Zeit für die Suche nach geeigneten Stellen zum Aufschneiden des Wracks verstreicht.

 

Der ADAC hat ermittelt, dass bei Fahrzeugen der Baujahre 2005 bis 2007 nur 20 Prozent der Bergeaktionen in weniger

als 50 Minuten erfolgreich abgeschlossen sind.

Bei Pkw der Baujahre 1990 bis 1992 gab es noch doppelt so viele Fälle mit Rettungszeiten unter 50 Minuten.

Wenn Schwerverletzte in den ersten 60 Minuten nach dem Unfall – der sogenannten „Goldenen Stunde“ – ins Krankenhaus eingeliefert werden,

erhöhen sich deren Überlebenschancen enorm.

 

Zusätzlich zur Rettungskarte empfiehlt der Club den ADAC-Aufkleber, der auf der Windschutzscheibe darauf hinweist,

dass sich eine Rettungskarte im Inneren des Autos befindet. In den Geschäftsstellen des ADAC bekommt man den Aufkleber kostenlos.

Inzwischen bieten über 90 Prozent der Automobilhersteller die Rettungskarte für ihre Modelle an.

Subaru ist allerdings der erste Produzent, der die Forderung des Clubs umsetzt und alle seine Neufahrzeuge mit Rettungskarten ausrüstet.

Aber nicht nur Hersteller unterstützen den Club bei seinem Engagement, Unternehmen folgen.

So hat beispielsweise der Energiedienstleister RWE kurzfristig seine 20 000 Firmenfahrzeuge mit Rettungskarten und ADAC-Hinweisaufkleber ausgerüstet.

Shell hat 500 Fahrzeuge mit Karte und Aufkleber bestückt.

 

Infomaterial, Aufkleber und Schutzhülle bekommen Sie bei Ihrer Feuerwehr !!!

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Rauchmelder Retten Leben!!!

 

Feuer und Rauch sind zwei dicke Freunde!!!

In der Bundesrepublik brennt es jährlich über 200.000 mal,

wobei etwa 500 Menschen ihr Leben verlieren und über 6.000 Menschen oftmals lebensgefährlich verletzt werden.

Es entstehen Schäden von zwei bis drei Milliarden Euro.

Das müsste nicht sein. Durch den Einsatz von Rauchmeldern könnten viele Brände schon in der Entstehungsphase erkannt und gelöscht werden.

Früher waren es die Nachtwächter die die Leute im Dorf gut schlafen ließen, den sie schlugen sofort Alarm wenn Rauch oder Feuer sichtbar wurde.

Heute übernehmen dieses die Rauchmelder.

Durch die Früherkennung können sich Menschen vor allem die schwächsten Mitbürger, Kinder und ältere Personen,

gefahrlos in Sicherheit bringen und frühzeitig die Feuerwehr alarmieren.

Die Feuerwehr empfiehlt den Einsatz von lebensrettenden Rauchmeldern im privaten Bereich.

Da es in Deutschland noch keine Vorschrift gibt, sind diese auch in erst ca.7% aller Haushalte installiert,

weil vermutlich die meisten Bürger dem nicht bewusst sind welche Gefahr von einem Feuer ausgeht.

Die meisten Brände entstehen zwischen 19:00 Uhr und 07:00 Uhr, wo die besondere Gefährdung der schlafenden Personen gegeben ist.

Giftiger Brandrauch weckt niemanden auf, sonder er führt zur raschen Bewusstlosigkeit und zum Tod.

Rauchmelder Retten Leben, sie bieten viel Sicherheit für wenig Geld.

Die meisten Brandtode sterben durch den Rauch und nicht durch die Flammen.

Wenn man bedenkt dass bei einer Verbrennung von einem Kilogramm Holz 1.000m ³ ,

und ein Kilogramm Schaumstoff sogar ca. 2.500m³ Brandrauch entstehen, können selbst kleine Brände in kürzester Zeit Flure,

Treppenhäuser und ganze Wohnungen verrauchen.

Brandrauch kommt leise, er wirkt einschläfernd, behindert die Atmung, ist giftig, führt zu Orientierungslosigkeit,

Angst, unüberlegtes Handeln und schließendlich zum Tod.

In Ländern wie z.B. USA oder Kanada, bei denen Rauchmelder Pflicht sind,

sind in den letzten 20 Jahren bis zu 40% weniger Menschen durch Einwirkung von Feuer und Rauch gestorben.

Falsch ist auch die Einschätzung der Zeit die im Brandfall zur Rettung ins Freie benötigt wird.

Selbst die vertrauteste Umgebung wird bei starkem Rauch oftmals zur tödlichen Falle.

Retten Sie ihr Leben, und das ihrer Familie!!!

Nutzen Sie Rauchmelder als lebensrettendes Frühwarnsystem.

Ein Brand kann in weniger als 30 Sekunden außer Kontrolle geraten, nutzen sie diese kurze Zeit um sich in Sicherheit zu bringen,

denn ein Rauchmelder schlägt bereits schon Alarm wenn vom Rauch noch kaum etwas zu sehen ist.

Für Fragen Rund um den Rauchmelder steht Ihnen gerne ihre Feuerwehr zur Verfügung.

 

Denn… Rauchmelder Retten Leben !!!

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Sicherheitshinweise zum Umgang mit Friteusen/ Fondues und Fettbränden

 

Friteusen sollten niemals unter eingeschalteten Dunstabzugshauben betrieben werden.

Leichtflüchtige Fettbestandteile bilden mit ausreichender Luftverwirbelung leichtentzündliche Gemische.

Auf Überhitzung des Fritierfettes achten; nur hochsiedende Fette, keinesfalls normales Haushaltsöl zum Fritieren verwenden. 

 

Fettexplosion

 

Ausreichend erwärmtes Fritierfett hat Temperaturen von weit über 100 Grad Celsius.

Gerät Wasser, z.B. in Form von Eis bei tiefgekühltem Fritiergut, in heißes Fett, verdampft es sofort.

Dabei tritt eine erhebliche Volumenzunahme ein (Anmerkung: aus einem Liter Wasser entstehen etwa 1.700 Liter Wasserdampf).

Es kommt zum eruptionsartigen Überschäumen des heißen Fettes,

das sich bei entsprechender Luftverwirbelung schlagartig entzünden kann (Fettexplosion).

 

Niemals Fettbrände in Pfannen, Töpfen, Friteusen o.ä. Gefäßen mit Wasser löschen!

 

Das ins flüssige Fett eindringende Wasser verdampft schlagartig. Dabei vergrößert es sein Volumen (flüssig nach dampfförmig)

um das 1700-fache (!) und schleudert so feinste, brennende Fetttröpfchen- wie ein Feuerspucker- aus dem Gefäß.

Der entstehende- bis einige Meter durchmessende- Feuerball entzündet alles in seiner Umgebung.

Wer sich noch selbst retten kann und die schweren Verbrennungen überlebt, bleibt oft ein lebenlang gezeichnet.

Vom Sachschaden mal ganz abgesehen.
Solche Brände werden von Laien durch das Abdecken des Gefäßes mit einem passenden Deckel am einfachsten gelöscht.

Auch entsprechend geeignete Feuerlöscher können verwendet werden. Wichtig ist es zudem,

die weitere Energiezufuhr der Kochstelle oder des Gerätes abzuschalten. Die Feuerwehr sollte auf jeden Fall gerufen werden,

denn auch nach einigen Minuten kann sich das Fett nach dem Entfernen des Deckels wieder entzünden.

Auch kann sich der Brand beispielsweise durch die Dunstabzugshaube unbemerkt ausdehnen.

Die Feuerwehr ist es auch die mit entsprechenden öffentlichen Vorführungen bei Gelegenheiten,

wie zum Beispiel dem "Tag der offenen Tür" auf die Brisanz dieser Haushaltsbrände hinweist.

Bei Fondues, Raclettes, Feuerzangenbowlen u.a. werden die Öfchen mit Spiritus (Flammpunkt unter 21 Grad Celsius) betrieben.

Der Umgang mit dieser leichtentzündlichen Flüssigkeit erfordert besondere Vorsicht. Niemals in noch heiße,

ausgebrannte Behälter Brennstoff nachgießen.

Für alle Fälle immer ein angefeuchtetes Handtuch zum Ersticken der Flamme bereithalten.

.: Dietmar Schmidt,  André Ritter - Freiwillige Feuerwehr Mömlingen- Sudetenstr. 36 - 63853 Mömlingen :.
www.feuerwehr-moemlingen.de